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Hessische Frauen-Meisterschaft in Niederbrechen
Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte übernimmt der Schachklub Niederbrechen am 10. Mai die Durchführung der Blitzschach-Landesmeisterschaft der Frauen. Da der Hessische Schachverband für das Jahr 2025 noch einen Ausrichter suchte, hatten sich die Verantwortlichen des Klubs kurzentschlossen entschieden, diese Aufgabe zu übernehmen. In Absprache mit dem heimischen Schachbezirk soll das Event in den Räumlichkeiten des SK am Festplatz stattfinden. Bereits im Jahr 2023 hatte der Verein anlässlich seines 75jährigen Bestehens die Ausrichtung der Hessischen Blitzschach-Mannschaftsmeisterschaften übernommen, die seinerzeit in der Kulturhalle der Gemeinde über die Bühne gebracht wurden. Aufgrund der zahlreichen Helfer und Unterstützer waren die Titelkämpfe ein voller Erfolg geworden und auf Seiten des Landesverbandes hofft man in den nächsten Jahren auf eine Wiederholung.
Da man bei den Frauen erwartungsgemäß nicht mit einer Teilnehmerinnenzahl wie beim Jubiläumsturnier rechnet, wird die Meisterschaft in kleinerem Rahmen im Vereinsheim durchgeführt (Begrenzung auf 32 Spielerinnen). Trotzdem ist die Wichtigkeit nicht zu unterschätzen, weil der Titelwettbewerb auch als Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften am 24.Mai 2025 gilt. Gespielt wird im Modus: 11 Runden im Schweizer System (PC-Auswertung) bei einer Bedenkzeit von 3 Minuten + 2 Sek. Gutschrift pro Zug. Die Anmeldung muss mit den Angaben von Name, Verein und Fide-Kennung an MadeleineSchardt(at)gmx.de erfolgen. Über diese E-Mail-Adresse sind bei Bedarf auch weitere Informationen erhältlich. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine gültige Spielberechtigung für einen Hessischen Schachverein. Der Spielbeginn ist auf 14.00 Uhr festgelegt. Die beste Spielerin qualifiziert sich für die Deutschen Meisterschaften. Für die drei Erstplatzierten werden Geldpreise vergeben. Der Spielsaal ist allerdings nicht barrierefrei (1.Stock mit Treppen). Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Parkplätze stehen genügend zur Verfügung.
Mit Ivana Stanimirovic und Madeleine Schardt hat der Gastgeber selbst auch zwei heiße Eisen im Feuer. Man darf also auf die Premiere in Niederbrechen gespannt sein.
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Favoritensiege beim Bezirkspokal
Der diesjährige Pokalwettbewerb des Schachbezirks für Vierermannschaften scheint unter keinem guten Stern zu stehen. Fast alle Mannschaften hatten bis dato mit Personalproblemen zu kämpfen. Limburg verzichtete sogar ganz auf eine Teilnahme, obwohl die Domstädter bisher immer ein gewichtiges Wörtchen mitzureden hatten.
Mögliche Gründe gibt es viele u.a. auch die Terminbelastung durch den immer noch laufenden Ligabetrieb auf Bezirks- und Landesebene. So registrierte Turnierleiter Florian Stuhlmann nach dem Aufschwung im vergangenen Jahr diesmal nur eine einstellige Anzahl von Teams, die um die Bezirkstrophäe kämpfen wollen.
In der Vorrunde bezwang Diez 1 die erste Mannschaft von Bad Marienberg nur knapp, wobei die Westerwälder nur zu dritt antreten konnten, da ihr Brett 1 – Spieler passen musste.
Das Viertelfinale wurde zentral von allen Vereinen in Niederbrechen ausgetragen.
Pokalverteidiger SKN 1 traf dabei auf Langendernbach 1. Da der Brett 2-Akteur der Gäste wegen einer Autopanne nicht antreten konnte, kam der Sieg der Brecher nicht unerwartet.
Ein ähnliches Missgeschick traf die zweite Mannschaft des Gastgebers, deren Brett 2-Besetzung erst in letzter Minute absagte, so dass kein Ersatz mehr gefunden werden konnte. So begünstigte Fortuna erneut das Quartett von Diez 1, dass sich wie in der Vorrunde mit einem knappen Sieg durchsetzen konnte.
Spannend machte es Lindenholzhausen 1 gegen Niederbrechen 4. Nachdem die Routiniers an Brett 2 und 4 remisiert hatten, feierte Youngster Erik Stab auf Brecher Seite an Brett 3 einen Überraschungserfolg gegen Verbandsligaspieler Felix Stuhlmann. In der längsten Partie der Begegnung gelang es schließlich dem Hollesser Spitzenspieler Mark Müller seinen Gegner Karim Rabiya nach heftiger Gegenwehr niederzuringen. Damit endete das Duell mit einem Unentschieden.
Da der Bezirkspokal ein K.O.-Wettbewerb ist, kommt in diesem Fall die sogenannte „Berliner Wertung“ zum Tragen. Hierbei erhält der Sieger an Brett 1 vier Punkte, an Brett 2 drei Punkte etc. Bei Remis werden die Punkte geteilt. In der Endabrechnung hatte daher der SC Königsflügel mit 6 : 4 Punkten die Nase vorn und ist damit eine Runde weiter.
Die Begegnung Lindenholzhausen 2 gegen Niederbrechen 3 wurde seitens der Hollesser wegen mehrerer Spielerausfälle abgesagt und ging kampflos an den SKN.
Nachfolgend die Einzelergebnisse:
Vorrunde:
SC Rochade Diez 1 – SC Bad Marienberg 1 (2,5:1,5)
Robin Höhler – Dejan Pantic 1:0 (kl.)
Bernd Höhler – Dimitri Bier 1:0
Patrick Metz – Oliver Person 0:1
Gerhard-Werner Zimmermann – Berthold Gertz 0,5:0,5
Viertelfinale:
SK Niederbrechen 1 – SC Langendernbach 1 (3,5:0,5)
Sebastian Send – Peter Schmidt 1:0
Jonas Weyer – Ralf Nienhaus 1:0 (kl.)
Ivana Stanimirovic – Gottfried Rath 1:0
Madeleine Schardt – Karl Wengenroth 0,5:0,5
SK Niederbrechen 2 – SC Rochade Diez 1 (1,5:2,5)
Torsten Römer – Robin Höhler 0:1
David Ries – Bernd Höhler 0:1 (kl.)
Clemens Beinrucker – Gerhard-Werner Zimmermann 1:0
Simon Schneider – René Schümann 0,5:0,5
SK Niederbrechen 4 – SC Königsflügel Lindenholzhausen 1 (2:2, 4:6 n.BW.)
Karim Rabiya – Mark Müller 0:1
Martin Künzl – Wolfgang Weisser 0,5:0,5
Erik Stab – Felix Stuhlmann 1:0
Thomas Schupp – Rudolf Schäferbarthold 0,5:0,5
SC Königsflügel Lindenholzhausen 2 – SK Niederbrechen 3 (0:4, kl.)
Am 17.05. kommt es im Halbfinale zu folgenden Begegnungen:
SC Rochade Diez 1 – SK Niederbrechen 1
SC Königsflügel Lindenholzhausen 1 – SK Niederbrechen 3
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Lahn Limburg 2 ohne Chance
Zum bezirksinternen Derby zwischen den zweiten Mannschaften von Niederbrechen und Limburg kam es in der siebten Runde der Schach-Landesklasse West. Dabei konnten die Brecher in Bestbesetzung auflaufen, während die Domstädter doch mit einigen Personalproblemen zu kämpfen hatten. Zwei Bretter wurden mit Nachrückern bestückt und ein Spieler fehlte gänzlich. Keine guten Voraussetzungen, wenn man um den Klassenerhalt kämpfen muss. So kannte der SKN 2 auch kein Pardon mit dem Aufsteiger, zumal sich das Team um Karim Rabiya vor den letzten drei Runden selbst noch nicht auf der sicheren Seite befand. Folglich endete die Begegnung mit der höchsten Saisonniederlage für Limburg und gleichzeitig mit dem höchsten Sieg für Niederbrechen. Lediglich Arne Becker an Brett 1 und Frank Schmidt an Brett 5 erkämpften sich auf Seite der Lahnstädter ein Remis. Nach der sechsten Runde in Folge ohne Punktgewinn, müssen die Akteure um Luis Metzner weiterhin mit dem zehnten und letzten Platz vorliebnehmen. Ein Abstieg in die Bezirksliga dürfte damit nicht mehr zu verhindern sein, da in der Vorsaison bereits der Achtplatzierte mit sieben Mannschaftspunkten im Gepäck die Segel streichen musste. Die Brecher ihrerseits konnten sich mit diesem Erfolg bis auf Rang vier vorarbeiten.
Die Einzelresultate:
SK Niederbrechen 2 – SV Lahn Limburg 2 (7:1)
Torsten Römer – Arne Becker 0,5:0,5
Clemens Beinrucker – Luis Metzner 1:0
Madeleine Schardt – Elias Metzner 1:0
Markus Beinrucker – Oliver Schröder 1:0
Ivana Stanimirovic – Frank Schmidt 0,5:0,5
Andreas Janzen – nicht besetzt 1:0 (kl.)
Andreas Götz – Werner Zelba 1:0
Karim Rabiya – Larin Mykhailo 1:0
Die weiteren Mannschaftsresultate:
FT Schierstein 1 – SF Braunfels 2 (6:2)
Biebertaler SF 2 – SK Marburg 2 (3:5)
TuS Dotzheim 1 – SF Braunfels 1 (4,5:3,5)
SG Turm Idstein 1 – Sfr. Eltville 1 (5,5:2,5)
Die Tabelle der Landesklasse West nach der 7. Runde:
1.FT Schierstein 1 14 (39,0)
2.SF Braunfels 2 10 (30,5)
3.TuS Dotzheim 1 9 (27,0)
4.SK Niederbrechen 2 8 (31,0)
5.SK Marburg 2 8 (28,5)
6.SF Braunfels 1 6 (30,0)
7.SG Turm Idstein 1 6 (29,5)
8.Sfr. Eltville 1 4 (24,5)
9.Biebertaler SF 2 4 (23,0)
10.SV Lahn Limburg 2 1 (16,0)