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- Geschrieben von: Pressewart
Langendernbach 2 unaufhaltsam
Auch in der vierten Runde der Schach-Bezirksklasse setzte Spitzenreiter Langendernbach 2 seinen Durchmarsch fort. Während die Westerwälder bei Schlusslicht Niederbrechen 5 in Bestbesetzung antreten konnten, mussten die Gastgeber wieder mit der üblichen Fluktuation an den Brettern Vorlieb nehmen. Auch der jugendliche Elan der SKN-Spieler konnte gegen die geballte Routine des Tabellenführers nichts ausrichten. So kam es, wie in der Vorrunde zur „Höchststrafe“.
Verfolger Limburg 3 hielt sich gegen das unterbesetzte Team von Lindenholzhausen 3 mit einem Sieg schadlos. Lediglich Fiona Kossek erkämpfte sich an Brett 3 den „Ehrenpunkt“ für die Hollesser. Die Domstädter kommen aber trotz aller Bemühungen nicht näher an Langendernbach heran. Die Tabelle zeigt nach wie vor das gleiche Bild.
Nachfolgend die Einzelresultate:
SK Niederbrechen 5 – SC Langendernbach 2 (0:4)
Jamal Sarraj – Viktor Krause 0:1
Dimitrios Arampatzoglou – Markus Horz 0:1
Leo Jose – Gerhard Hering 0:1
Michael Jose – Julian Oßendorf 0:1
SV Lahn Limburg 3 – SC Lindenholzhausen 3 (3:1)
Mykhailo Larin – Julia Wagner 1:0
Simon Niegemann – Marlene Stuhlmann 1:0 (kl.)
Maxim Reimer – Fiona Kossek 0:1
William Vonnemann – Ingo Stockmann 1:0
Die Tabelle nach der 4.Runde:
1.SC Langendernbach 2 8:0 (13,5)
2.SV Lahn Limburg 3 5:3 (9,5)
3.SC Lindenholzhausen 3 2:6 (5,0)
4.SK Niederbrechen 5 1:7 (3,0)
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- Geschrieben von: Pressewart
Lindenholzhausen nicht zu bremsen
In der vierten Runde der Schach-Bezirksliga liegt die zweite Mannschaft des SC Königsflügel Lindenholzhausen weiter auf Kurs. Auch Niederbrechens Vierte konnte den „Hollesse-Express“ nicht aufhalten, obwohl das Team des SKN in Bestbesetzung antrat. Der Gastgeber war lediglich in der Lage dem Tabellenführer drei Remis abzuringen und bleibt damit Schlusslicht. Verfolger Niederbrechen 3 setzte sich mit dem gleichen Ergebnis gegen die unterbesetzte Mannschaft von Rochade Diez 1 durch. Der einzige Sieg für die Felkestädter ging auf das Konto von Robin Höhler. Brechens Dritte wahrte damit den Abstand zum Spitzenreiter. Im Westerwaldduell hatte Langendernbach 1 gegen Bad Marienberg 1 mehr Mühe als gedacht und konnte die spielfreudigen Gastgeber nur knapp niederhalten. In der Tabelle gab es keine Veränderungen.
Nachfolgend die Einzel-Brettergebnisse:
SK Niederbrechen 4 – SC Königsflügel Lindenholzhausen 2 (1,5:6,5)
Thomas Schupp – Rudolf Schäferbarthold 0,5:0,5
Karlheinz Keiper – Oliver Hallmann 0:1
Andreas Klapper - Klaus-Jürgen Sturm 0:1
Jonas Burggraf – Bernhard Scherber 0,5:0,5
Damian Weuthen – Michael Rompel 0:1
Mark Eufinger – Hans-Bert Jung 0:1
Thomas Heider – Aloys Müller 0:1
Andreas Friedrich – Werner Stuhlmann 0,5:0,5
SK Niederbrechen 3 – SC Rochade Diez 1 (6,5:1,5)
Moritz Schäfer – Frank Hubert 1:0 (kl.)
Karim Rabiya – Robin Höhler 0:1
Martin Künzl – Jörg-Uwe Koch 1:0 (kl.)
Simon Schneider – Bernd Höhler 1:0
Jörg Schmidt – Patrick Metz 1:0
Thomas Kautz – Carl Schönborn 1:0
Erik Stab – Gerhard Werner Zimmermann 1:0
Lennard Meffert – René Schümann 0,5:0,5
SC Bad Marienberg 1 – SC Langendernbach 1 (3,5:4,5)
Dejan Pantic – Martin Thomanek 0,5:0,5
Karen Barsegian – Hans-Jürgen Hering 0:1
Berthold Gertz – Gottfried Rath 1:0
Dimitri Bier – Peter Schmidt 0:1
Erik Barsegian – Jakob Krause 0:1
Mike Holl – Karl Wengenroth 0:1
Stefan Linz – Gerd Krekel 1:0
Oliver Person – Markus Horz 1:0
Die aktuelle Tabelle nach der 4.Runde:
1.SC Königsflügel Lindenholzhausen 2 8:0 (23,0)
2.SK Niederbrechen 3 7:1 (21,0)
3.SC Langendernbach 1 5:3 (16,5)
4.SC Bad Marienberg 1 2:6 (16,0)
5.SC Rochade Diez 1 1:7 (11,0)
6.SK Niederbrechen 4 1:7 (8,5)
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- Geschrieben von: Pressewart
Weyer, Glöckler und Lesny glänzen
Das spielfreie Wochenende ihrer Liga nutzten einige heimische Schachfreunde, um ihre Fähigkeiten bei externen Turnieren zu verbessern. In Bad Wildungen fand ein Qualifikationsturnier für die Deutschen Amateurmeisterschaften statt. Hier war der SK Niederbrechen mit vier Akteuren vertreten. Gespielt wurde im Langschach-Modus des Schweizer Systems bei einem Zeitkontingent von 90 Min. für 40 Züge und danach 15 Min. für den Rest der Partie plus 30 Sekunden Gutschrift pro Zug. Das ganze Turnier wurde in fünf Runden innerhalb von drei Tagen absolviert. Die Teilnehmer waren in Hotel Maritim einquartiert und rundum bestens versorgt. Insgesamt kämpften in der Bäderstadt 311 Vereinsspieler um Sieg und Punkte. Wegen der großen Nachfrage wurden außerdem auch Qualifikations-Veranstaltungen in Potsdam, Ingolstadt, Dresden, Magdeburg und Travemünde durchgeführt. Beim Turnier selbst tat sich Jonas Weyer besonders hervor. Der Verbandsligaspieler erkämpfte sich in der Gruppe B mit hervorragenden 3,5 Punkten aus fünf Partien den achten Platz und das bei einem Spielstärke-Setzplatz von 35. Von einem besseren Rang trennte ihn nur die Feinwertung, denn in der Rangliste der 56 Mitkonkurrenten hatten gleich neun Mitstreiter die gleiche Punktzahl. Beim an gleicher Stelle angebotenen Blitzturnier glänzte Weyer erneut und erkämpfte sich Platz 12 unter den 64 Spielern. Für die anderen Vertreter des heimischen Klubs lief es leider nicht so optimal. Sebastian Send erreichte in der stärkeren Gruppe A mit 1,5 Zählern Rang 25, der Jugendliche Erik Stab landete auf Platz 32 in der E-Gruppe (2 P.) und Madeleine Schardt musste sich in Gruppe C mit dem 55. Rang begnügen.
Da sich in allen Spielstärke-Gruppen jeweils nur die ersten sieben Teilnehmer für die DM qualifizieren, gingen die heimischen Vertreter diesmal leer aus.
Zur gleichen Zeit fand in Heusenstamm das 10.Sparkassen-Open statt, ein Sieben-runden-Turnier über vier Tage, das ebenfalls im Langschach-Modus gespielt wurde.
Neun Großmeister, fünf Internationale Meister, 16 Fide-Meister und eine Reihe anderer Titelträger hatten ihr Kommen angemeldet. Daher wollten auch einige Schachstrategen aus den heimischen Vereinen das Flair eines großen Turniers erleben. Immerhin lag der Gesamtpreisfond bei einer fünfstelligen (!) Summe.
Erwartungsgemäß platzierte sich der ehemalige Lindenholzhausener Spieler Christian Glöckler (Wiesbadener SV) am weitesten vorne. Mittlerweile hat der Jugendliche den Rang eines Fide-Meisters erworben, was in so jungen Jahren eher selten ist. Mit fünf Punkten überraschte der 13jährige selbst die Experten und ließ mit Rang 16 sogar einige Großmeister hinter sich. Ihm kaum nach stand Florian Lesny (Schachfreunde Hünstetten). Der frühere Spitzenspieler des SK Niederbrechen überzeugte mit ebenfalls 5,0 Zählern und Platz 20.
Die weitere Rangliste der heimischen Akteure: Mark Müller Lindenholzhausen) 4,0 P. (101.), Florian Stuhlmann (beide SC Königsflügel Lindenholzhausen) 3,5 P. (126.) und Karim Rabiya (SK Niederbrechen) 2,5 P. (185.).