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- Geschrieben von: Pressewart
Nach der Sommerpause ist es wieder soweit. Die heimischen Schachligen stehen vor dem Beginn der Saison 2019/20. Unterbrochen wurde die lange Abstinenz nur vom fünften WerkStadt-Open in Limburg (wie bereits berichtet).
In der Bezirksliga, der höchsten heimischen Klasse, gelten die beiden Landesliga-absteiger Niederbrechen II und Lindenholzhausen I als Favoriten auf den Titel und den direkten Wiederaufstieg in die Landesklasse West. Ob die Mannschaften von Limburg I, Langendernbach I, Lindenholzhausen II, Bad Marienberg I oder Niederbrechen III in den Kampf um die Meisterschaft werden eingreifen können, hängt letztlich auch von der Größe der Personaldecke ab. Aber die vermeintlich schwächeren Teams sind immer mal wieder für eine Überraschung gut.
Nachfolgend die 8er-Mannschaften der Bezirksliga in Reihenfolge ihrer Brettbesetzung:
Bad Marienberg I: 1.Berthold Gertz; 2.Sebastian Hoffmann; 3.Avdyl Metaj; 4.Sascha Baumgardt; 5.Karen Barsegian; 6.Oliver Person; 7.Dieter Richmann; 8.Hans Gerhard Barsch.
Langendernbach I: 1.Jonas Weyer; 2.Peter Schmidt; 3.Martin Thomanek; 4.Gottfried Rath; 5.Karl Wengenroth; 6.Jakob Krause; 7.Armin Staudt; 8.Ralf Nienhaus.
Limburg I : 1.Jörg Ahner; 2.Viktor Schindler; 3.Alfred Nikel; 4.Luis Metzner; 5.Werner Zelba; 6.Bernd Horstmann; 7.Oliver Schröder; 8.Eugen Bill.
Lindenholzhausen I: 1.Wolfgang Weisser; 2.Florian Stuhlmann; 3.Christoph Diefenbach; 4.Felix Stuhlmann; 5.Gerd Fischer; 6.Oliver Hallmann; 7.Rudolf Schäferbarthold; 8.Bernhard Scherber.
Lindenholzhausen II: 1. Hans-Bert Jung; 2. Sebastian Wagner; 3. Aloys Müller; 4. Werner Stuhlmann; 5. Julia Wagner; 6. Klaus Meisner; 7. Johann Wachtel; 8. Florian Zuleger.
Niederbrechenn II: 1.Markus Beinrucker; 2.Torsten Römer; 3.Lukas Rudolph; 4.Clemens Beinrucker; 5.Michael Schneider; 6.Heinz Henrich; 7.Thomas Kautz; 8.Andreas Götz.
Niederbrechen III: 1.Karim Rabiya: 2.Moritz Schäfer; 3.Madeleine Schardt; 4.Jonas Burggraf; 5.Jörg Schmidt; 6.Thomas Schupp; 7.Simon Schneider; 8.Andreas Klapper
In der Bezirksklasse blieb alles „beim Alten“, da wegen des Abstiegs von Niederbrechen II aus der Landesklasse in die Bezirksliga deren Vierte trotz Meister-schaft nicht in die Bezirksliga aufsteigen konnte. Laut Turnierregeln dürfen, außer in der Kreisliga, in den anderen Klassen nicht mehr als zwei Teams aus einem Verein spielen. Das bedeutet, dass die Vorzeichen ähnlich wie vor der vergangenen Saison stehen. Nominell ist Diez II am stärksten besetzt. Etwa gleichwertig ist Vizemeister Weilburg. Aber auch Langendernbach II, Niederbrechen IV und Limburg II sind nicht zu unterschätzen. Nur Außenseiterchancen werden Löhnberg I eingeräumt. Allerdings ist die jüngste Mannschaft dieser Klasse durchaus in der Lage dem einen oder anderen Favoriten ein Bein zu stellen, wie man in der letzten Saison sehen konnnte.
Folgende Brettbesetzungen wurde dem Bezirksturnierleiter gemeldet:
Diez II: 1.Hasan Khatib; 2. Michael Vogt; 3.Carsten Jansing; 4.Bernd Höhler; 5.Carl Schönborn; 6.Tom Bölter.
Langendernbach II: 1.Viktor Krause; 2. Florian Stein; 3.Markus Horz; 4.Gerhard Hering; 5.Heinz Hof; 6.Karl-Heinz Handschmann.
Limburg II: 1.Frank Schmidt; 2.Mohamad Alaji; 3. Torsten Schenk; 4.Markus Klein; 5. Sidney Vincent Zumkier; 6.Corvin Zumpe.
Löhnberg I: 1.Torsten Erbe; 2.Mika Cromm; 3.Thomas Dreier; 4.Hussami Mohamad; 5.Tiago Streubel; 6.Frederik Bareuter.
Niederbrechen IV: 1.Karlheinz Keiper; 2.Max Eichelberger; 3.Volker Heider; 4.Thomas Heider 5. Andreas Friedrich; 6.Lars Gregori.
Weilburg I: 1. Edwin Saam; 2. Hans Kubaszek; 3. Jürgen Reeh; 4. Gerhard Seibel; 5. Helmut Horne; 6. Joachim Hofmeister.
Die Kreisliga wird in der Regel von den Vereinen genutzt, um ihrem Nachwuchs die Möglichkeit zu geben, Erfahrungen im Langschachspiel zu sammeln und den Teamgeist zu fördern. Für die Saison 2019-20 kann man keine wirkliche Prognose stellen, da jede Menge neuer Kinder in die Mannschaften integriert wurden. Deren Spielstärke ist noch nicht abzuschätzen. Neu hinzugekommen ist Langendernbach III, dafür hat Löhnberg keine zweite Mannschaft mehr gemeldet, so dass die Anzahl der Teams gleichgeblieben ist.
Hier die Mannschaftsaufstellungen der Kreisliga:
Limburg III: 1.Nikita Gibin; 2.Mirzoyusuf Yusufi; 3.Felix Kreuer; 4.Federico Pilolli
Limburg IV: 1.Niclas Gehringer; 2.Cornelius Heep; 3.David Wieser; 4.Jonas van der Burg
Limburg V: 1.Leon Rescigno; 2.Lorenz Körver; 3.Juliano Rescigno; 4.Alessandro Rescigno
Lindenholzhausen III: 1.Fabian Schneider; 2.Lukas Friedrich; 3.Simon Breuer; 4.Fabian Zuleger
Langenderbach III: 1.André Erlich; 2.Niklas Tisch; 3. Jakob Steidl; 4.Joel Erlich
Niederbrechen V: 1.Erik Stab; 2.Titus Wenz; 3.Dragos Mihai Schitco; 4.Lennard Höhler
Die Termine und Paarungen aller Ligen wurden bereits den Mannschaftsführern der Vereine mitgeteilt und sind auch im Portal 64 nachzulesen.
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- Geschrieben von: Pressewart
Mit Niederbrechen 1 und 2 waren in diesem Jahr gleich zwei Mannschaften des Schachklubs für den Hessenpokalwettbewerb 2019 qualifiziert. Hierfür sind die Sieger und Zweitplatzierten der jeweiligen Bezirkspokalendspiele in ganz Hessen startberechtigt. Der Modus ist ähnlich: K.O.-System mit verkürzter Bedenkzeit. Niederbrechens Erste hatte Glück und erwischte in der Auftaktrunde ein Freilos. Team zwei hatte mit dem SC Bad Soden 1 gleich ein starkes Quartett aus der Verbandsliga Süd zu Gast. Die Begegnung endete mit einer knappen Niederlage für die heimischen Vertreter, die durchaus ihre Chancen hatten, diese aber nicht zu verwerten mochten.
In der zweiten Runde wurde Niederbrechen 1 ausgerechnet der SV Oberursel 1 zugelost, gegen den man bereits im letzten Jahr deutlich verloren hatte. Sollte eine Revanche möglich sein? Die Männer aus dem Goldenen Grund waren jedenfalls hoch motiviert, immerhin spielen die Taunusstädter in der zweiten Bundesliga! Leider musste Markus Beinrucker an Brett drei nach einem Eröffnungsfehler schon bald die Segel streichen. Nachdem Michael Schneider an Brett vier überraschend souverän die Partie für sich entschied, bekamen die Niederbrecher Oberwasser. Als dann auch noch Dirk Egenolf an Brett zwei seinen Gegner bezwingen konnte, lag eine Sensation in der Luft. In der entscheidenden Begegnung am ersten Brett kämpfte Tobias Schupp lange mit Fidemeister Axel Heinz um den Sieg, bis dieser schließlich einen Gewinnweg fand und sicher vollendete. Somit stand es völlig unerwartet 2:2. In diesem Fall sieht der Modus die Anwendung der „Berliner Wertung“ vor, bei der ein Sieg an Brett eins mit vier Punkten belohnt wird, ein Sieg an Brett zwei mit drei und so weiter. Bei einem Remis werden diese Zähler entsprechend halbiert. So stand es in der Endabrechnung leider 4:6 womit die Niederbrecher ausgeschieden waren. Die heimischen Spieler aber konnten die Bretter hoch erhobenen Hauptes verlassen, denn sie hatten dem amtierenden Pokalverteidiger ein Unentschieden abgerungen!
Nachfolgend die Einzelresultate:
1.Runde: SK Niederbrechen 2 – SC Bad Soden 1 1,5:2,5
Dominik Garzinsky – Stefan Erdmann 0:1
Florian Lesny – Christopher Gruebner 0,5:0,5
Lukas Rudolph – Leo Max Deppe 1:0
Clemens Beinrucker – Kevin Haack 0:1
2.Runde: SK Niederbrechen 1 – SV Oberursel 1 2:2 (BW: 4:6)
Tobias Schupp – Axel Heinz 0:1
Dirk Egenolf – Thomas Schwenkreis 1:0
Markus Beinrucker – Thomas Falk 0:1
Michael Schneider – Wolfram Schneider 1:0
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Erstmals nach zwei Jahren Pause veranstaltete der Schachbezirk Lahn IX wieder eine Blitz-Einzelmeisterschaft für alle Jugendklassen. Dankenswerterweise hatte sich der Schachverein Königsflügel Lindenholzhausen als Ausrichter zur Verfügung gestellt. Immerhin feiert der Klub in diesem Jahr bereits sein 40jähriges Bestehen. Beim Blitzschach stehen jedem Akteur nur jeweils fünf Minuten für die gesamte Partie zur Verfügung. Diese Spielform ist gerade bei Kindern und Jugendlichen beliebt, weil ständig „Action“ auf dem Brett ist. Der Nachteil dabei ist die relativ hohe Fehlerquote, die die Spiele aber auch interessant machen, weil selbst vermeintliche Favoriten vor Fehlgriffen nicht gefeit sind. Leider waren nicht alle Vereine vertreten, aber mit mehr als 20 begeisterten Teilnehmern wurde fast wieder das Niveau der letzten Meisterschaft erreicht. Gespielt wurde in zwei Gruppen. In Gruppe eins waren die Altersklassen U8 und U10 unter sich. In Gruppe zwei spielten die Stufen U12, U14, U16 und U18 gegeneinander.
Bei den Jüngsten setzte sich Joel Erlich (Langendernbach) nach dreizehn Runden mit 10,0 Punkten souverän an die Spitze, gefolgt von seinem Vereinskameraden Fabian Levina und Nathalie Schardt (Niederbrechen).
Die Klasse U10 wurde von Eric Stab (Niederbrechen) beherrscht, der von allen Teilnehmern die meisten Punkte (11,5) einheimste. Vizemeister wurde Lucas Tisch (Langendernbach) mit 10 Zählern. Gemeinsam auf dem Bronzeplatz die Limburger Mark Gärtner und Ben Lehmann (jeweils 7,5 Pkt.).
Auch bei der U12 hatte ein Domstädter die Nase vorn. Yusuf Yusufi siegte vor Benjamin Peter (Langendernbach) und Jonathan Martin (Lindenholzhausen).
Hart umkämpft war der Titel in der Klasse U14. Die beiden Favoriten und Hessenmeisterschaftsteilnehmer Max Eichelberger (Niederbrechen) und Nils Lehmann (Limburg) lagen am Ende mit jeweils 8,0 Punkten gleichauf. Den Stichkampf um die Bezirkskrone entschied schließlich der Limburger für sich. Rang drei belegte Fabian Schneider (Langendernbach), er hatte 5 Zähler auf seinem Konto.
Tim Lehmann (Limburg) war der Sieg bei der U16 nicht streitig zu machen und in der U18 holte Kai Stampa (Niederbrechen) die Goldmedaille.
Unter der Leitung von Julia und Sebastian Wagner vom gastgebenden Königsflügel Lindenholzhausen konnte das Turnier im Modus „Jeder gegen Jeden“ reibungslos über die Bühne gebracht werden. Bei der abschließenden Siegerehrung freuten sich die besten Spielerinnen und Spieler über Pokale, Medaillen und Urkunden.