Schachbezirk 9 Lahn
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SKN 2 stürmt an die Tabellenspitze

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Geschrieben von: Pressewart
Veröffentlicht: 09. November 2021
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Wegen des späteren Saisonbeginns müssen die Schachfreunde in den hessischen Ligen eine gewisse Termindichte hinnehmen. Bereits eine Woche nach dem Einstieg fand schon die 2. Runde der überregionalen Meisterschaftsrunden statt.

In der Verbandsliga Nord hatte der SK Niederbrechen 1 die erste Mannschaft von Caissa Kassel zu Gast. Der gleichwertige Gegner lieferte dem heimischen Team ein zähes Ringen auf Augenhöhe. Die Nordhessen führten lange Zeit. Erst in der letzten Partie konnte Markus Schmidt mit einem taktischen Schlag seinen Gegner in die Knie zwingen und den Ausgleich erzielen. Der SKN 1 liegt damit zunächst im Mittelfeld.

 
Die Einzelresultate:


SK Niederbrechen 1 – Caissa Kassel 1  4:4

Florian Lesny – Markus Hahn 0,5:0,5

Arnd Janoszka – Erik Simukov 0:1

Markus Schmidt – Karl-Heinz Schnegelsberg 1:0

Dominik Garzinsky – Sebastian Wöllenstein 1:0

Matthias Meffert – Wolfgang Haase 0,5:0,5

Dirk Egenolf – Dirk Winterfeld 0,5:0,5

Lukas Rudolph – Christian Powalla 0,5:0,5

Thomas Kautz – Lars-Quentin Mastmeyer 0:1

 
Die restlichen Mannschaftsergebnisse:


SC Bad Soden 1 – SK Vellmar 1  4:4

SC Bad Nauheim 1 – SF Frankfurt 1  4:4

Biebertaler Schachfreunde 1 – SK Marburg 2  5,5:2,5

SVG Eppstein 1 – SV Oberursel 2

 
Die Tabelle:


1.SVG Eppstein 1  4 (10,0)

2.SF Frankfurt 1  3 (8,5)

2.SC Bad Nauheim 1  3  (8,5)

4.Biebertaler Schachfreunde 1  2 (9,0)

5.SV Oberursel 2  2 (7,5)

6.SK Niederbrechen 1  1 (7,5)

7.SC Bad Soden 1  1 (7,0)

8.SVG Caissa Kassel 1  1 (4,0)

8.SK Vellmar 1  1 (4,0)

10.SK Marburg 2  0 (6,0)

 

In der Landesklasse West überrannte die 2.Mannschaft der Niederbrecher in ihrer Auswärtsbegegnung förmlich das ersatzgeschwächte Team von Wetzlar 1. Den Brechern gelang es sehr früh, in Führung zu gehen, aber die restlichen Spiele ließen lediglich auf einen knappen Sieg schließen. Im weiteren Verlauf kippten jedoch die meisten Partien zugunsten des SKN 2 und der Verein aus dem Goldenen Grund feierte damit seinen bis dato höchsten Sieg in der Landesklasse. Die gute Leistung der Mannschaft wurde mit dem ersten Platz in der Liga belohnt.

Auch Lindenholzhausen 1 konnte mit einem überzeugenden Auswärtssieg bei Herborn 1 die ersten Punkte einfahren, bleibt jedoch auf Rang sechs.

 
Die Einzelresultate:


Wetzlar 1 – Niederbrechen 2  1:7

Jörg-Martin Schultze – Torsten Römer 0:1

Udo Ploder – David Henrich 1:0

Benjamin Prior – Bernd Hardt 0:1

Sven Kinski – Markus Beinrucker 0:1

Andreas Fichtl – Clemens Beinrucker 0:1

Viktor Baitinger – Andreas Götz 0:1

Jonathan Brattig – Heinz Henrich 0:1

Leon Saltenberger – Klaus Bast 0:1

SK Herborn 1 – SC Königsflügel Lindenholzhausen 1  2,5:5,5

Kurt Binde – Wolfgang Weisser 1:0

Karl Hans Ragnar Ermert – Florian Stuhlmann 0,5:0,5

Marcel Meyer – Christoph Diefenbach 0:1

Jean-Christophe Peri – Felix Stuhlmann 0:1

Volkmar John – Oliver Hallmann 0:1

Desi Alonzo – Gerd Fischer 0:1

Rolf Strache – Rudolf Schäferbarthold 0:1

Jürgen Herges – Bernhard Scherber 1:0

 
Die restlichen Mannschaftsresultate:


SSG Hungen-Lich 1 – SK Stadtallendorf 1  4:4

Sfr.Wieseck 1 – SG Turm Idstein 1  4,5:3,5

Biegertaler Schachfreunde 2 – Sfr.Erbach 1  4:4

 
Die aktuelle Tabelle der Landesklasse West:


1.SK Niederbrechen 2  4 (12,0)

2.Sfr. Erbach 1  3 (9,5)

2.SSG Hungen-Lich 1  3 (9,5)

4.Biebertaler Schachfreunde 2  3 (8,5)

5.SG Turm Idstein 1  2 (9,5)

6.SC Königsflügel Lindenholzhausen 1  2 (9,0)

7.Sfr. Wieseck 1  2 (7,0)

8.SK Stadtallendorf 1  1 (6,0)

9.SK Herborn 1  0 (5,5)

10.SF Anderssen Wetzlar 1  0 (3,5)

Durchwachsener Saisonstart

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Geschrieben von: Pressewart
Veröffentlicht: 01. November 2021
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Clemens und Markus Beinrucker (1. und 2. v. re.) überzeugten mit ihren Siegen in der Landesklasse West gegen Herborn. (Foto: Volker Heider)

Nach mehr als einem Jahr Pause starteten heuer die hessischen Schachligen in die neue Saison 2021-22. Einerseits waren die Spieler froh, wieder an die Bretter zu dürfen, andererseits taten sich viele noch etwas schwer, in Schwung zu kommen. In der Verbandliga Nord musste der SK Niederbrechen 1 ersatzgeschwächt beim Liganeuling SF Frankfurt 1 antreten. Die denkbar knappe Niederlage war am Ende etwas ärgerlich, da der heimische SK gute Chancen auf ein Unentschieden hatte.
 

Die Einzelresultate:


SF Frankfurt 1 – SK Niederbrechen 1 (4,5:3,5)

Mario Rutsatz – Florian Lesny 0,5:0,5

Thorsten Ostermeier - Markus Schmidt 0:1

Helmut Biller – Tobias Schupp 1:0

Joshi Goutham – Matthias Meffert 1:0

Srdzan Hristovski – Dirk Egenolf 0,5:0,5

Rezaul Kabir – Lukas Rudolph 1:0

Ralph Ottenburg – Moritz Schäfer 0:1

Michael Bergmann – Martin Künzl 0,5:0,5

 

Ebenso erging es Aufsteiger Königsflügel Lindenholzhausen 1 in der Landesklasse West. Die „Hollesser“ mussten sich nur knapp dem Aufsteiger aus der Bezirksoberliga Nord, den Biebertaler Schachfreunden 2, geschlagen geben. Einzig und allein Niederbrechen 2, Nachrücker in die Landesklasse, konnte gegen Herborn 1 einen überzeugenden Sieg einfahren und hat damit eine gute Ausgangsposition für den angestrebten Klassenerhalt geschafft.

 

Die Einzelergebnisse:


SC Königsflügel Lindenholzhausen 1 – Biebertaler Schachfreunde 2 (3,5:4,5)

Wolfgang Weisser – Kiyan Engert 0:1

Florian Stuhlmann – Fabian Bietz 1:0

Christoph Diefenbach – Franziska Blaschke 0,5:0,5

Felix Stuhlmann – Ulrich Zalewski 1:0

Oliver Hallmann – Julia Peschel 0:1

Gerd Fischer – Tillmann Limpert 1:0

Rudolf Schäferbarthold – Wasim Faysal 0:1

Bernhard Scherber – Armin Achtmann 0:1

SK Niederbrechen 2 – SK Herborn 1 (5:3)

Torsten Römer – Kurt Binde 1:0

David Henrich – Karl Hans Ragnar Ermert 0,5:0,5

Bernd Hardt – Marcel Meyer 0:1

Markus Beinrucker – Jean-Christophe Peri 1:0

Clemens Beinrucker – Volkmar John 1:0

Andreas Götz – Desi Alonzo 0,5:0,5

Heinz Henrich – Rolf Strache 0,5:0,5

Klaus Bast – Jürgen Herges 0,5:0,5

 
Fulminanter SK Niederbrechen
 

Im heimischen Schachbezirk starteten zunächst die Teams der Bezirksliga in die neue Saison, da die Mannschaften Hin- und Rückrunde absolvieren müssen.

Vor etwas mehr als einem Jahr hatte der SK Niederbrechen 3 mit Rang drei nicht überzeugen können. Im ersten Spiel legten die Akteure aus dem Goldenen Grund allerdings los, wie die Feuerwehr und überzeugten mit einem deutlichen Kantersieg gegen ihre Nachbarn vom SC Lindenholzhausen 2. Enger ging es in der Begegnung Diez 1 – Langendernbach 1 zu. Der Landesklassenabsteiger aus der Felkestadt musste lange kämpfen, um die Westerwälder knapp niederzuhalten.

Die Mannschaft vom SV Lahn Limburg 1 war spielfrei und greift erst in der zweiten Runde in das Geschehen ein.

 

Die Brettergebnisse der ersten Runde:


SC Rochade Diez 1 – SC Langendernbach 1 (4,5:3,5)

Mark Müller – Martin Thomanek 1:0

Robin Höhler – Jonas Weyer 0:1

Elmar Pasch – Arne Becker 1:0

Hasan Khatib – Gottfried Rath 0,5:0,5

Carsten Jansing – Peter Schmidt 0:1

Carl Schönborn – Jakob Krause 0:1

Eduard Nidens – Armin Staudt 1:0

Gerhard-Werner Zimmermann – Markus Horz 1:0

SK Niederbrechen 3 – SC Königsflügel Lindenholzhausen 2 (7:1)

Moritz Schäfer – Hans-Bert Jung 1:0

Karim Rabiya – Sebastian Wagner 1:0

Jonas Burggraf – Aloys Müller 1:0

Martin Künzl – Christian Glöckler 0:1

Simon Schneider – Werner Stuhlmann 1:0

Jörg Schmidt – Johann Wachtel 1:0

Andreas Klapper – Florian Zuleger 1:0

Thomas Schupp – Jens Glöckler 1:0

Neustart im Schachbezirk Lahn IX

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Geschrieben von: Pressewart
Veröffentlicht: 23. Oktober 2021
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Bald sitzen die Schachspieler wieder an den Brettern und kämpfen um Sieg und Punkte, wie auf diesem Schnappschuss von den Hessischen Blitzmannschafts-Meisterschaften vor Corona (Archivfoto: Thomas Heider)

Schachbezirk startet in die neue Saison


Nach dem Corona-bedingten Ausfall der Saison 2020-21 haben die Verantwortlichen des heimischen Schachbezirks sämtliche Vorbereitungen für eine neue Saison getroffen. Dabei waren einige Veränderungen notwendig geworden, denn die Pandemie ist auch an den Vereinen nicht spurlos vorübergezogen. Mitgliederverluste zwangen einige Clubs, ihre Mannschaftsbesetzungen zu ändern oder sogar Teams zu verkleinern.

So gibt es in der Bezirksliga, in er mit Achter-Mannschaften gespielt wird, zwei Veränderungen. Wegen des Rückzugs von Dotzheim 2 kann Niederbrechen 2 neben dem Aufsteiger Lindenholzhausen 1 in die Landesklasse West nachrücken. Und Bad Marienberg 1 spielt ab sofort in der Bezirksklasse. So verbleiben in der höchsten heimischen Liga fünf Teams, die mit Hin- und Rückrunde gegeneinander antreten werden. Spielbeginn ist jeweils um 17.00 Uhr.

Bezirksklasse und Kreisliga mussten wegen des reduzierten Meldeergebnisses zusammengelegt werden. In der Bezirksklasse spielen neuerdings acht Mannschaften mit Fünferteams, bei der die Saison einrundig durchgeführt wird. Der Spielbeginn wurde mit Rücksicht auf den Schachnachwuchs auf 16.00 Uhr festgelegt. Die Schachsaison 2021-22 beginnt am 30.10. mit der 1. Runde der Bezirksliga. Es gelten die jeweils aktuellen Corona-Regeln.

Folgende Mannschaften sind für die kommende Session gemeldet:

Bezirksliga:

Limburg 1: Gerrit Leck, Jörg Ahner, Luis Metzner, Werner Zelba, Oliver Schröder, Frank Lewien, Eugen Bill, Frank Schmidt

Diez 1: Viktor Pribe, David Ries, Mark Müller, Frank Hubert, Robin Höhler, Elmar Pasch, Carsten Jansing, Hasan Khatib

Niederbrechen 3: Moritz Schäfer, Karim Rabiya, Jonas Burggraf, Martin Künzl, Thomas Kautz, Simon Schneider, Madeleine Schardt, Jörg Schmidt

Lindenholzhausen 2: Hans-Bert Jung, Sebastian Wagner, Aloys Müller, Christian Glöckler, Werner Stuhlmann, Johann Wachtel, Florian Zuleger, Jens Glöckler

Langendernbach 1: Jonas Weyer, Martin Thomanek, Arne Becker, Gottfried Rath, Peter Schmidt, Karl Wengenroth, Jakob Krause, Armin Staudt

 
Bezirksklasse:

Niederbrechen 4: Karl-Heinz Keiper, Andreas Klapper, Andreas Friedrich, Erik Stab, Lennard Meffert

Niederbrechen 5: Thomas Schupp, Titus Wenz, Georg Vollenkemper, Vivienne Anger, Edith Wenz

Langendernbach 2: Viktor Krause, Ralf Nienhaus, Florian Stein, Markus Horz, Gerhard Hering

Bad Marienberg 1: Berthold Gertz, Dejan Pantic, Sebastian Hoffmann, Avdyl Metaj, Stefan Linz

Limburg 2: Torsten Schenk, Corvin Zumpe, Nikita Gibin, Jonas van der Burg, Lorenz Körver

Lindenholzhausen 3: Julia Wagner, Simon Breuer, Fabian Schneider, Fabinan Zuleger, Jonathan Martin

Weilburg 1: Edwin Saam, Jürgen Reeh, Gerhard Seibel, Helmut Horne, Joachim Hofmeister

Diez 2: Jörg-Uwe Koch, Carl Schönborn, Bernd Höhler, Ralf Knickmeier, Patrick Illes

 
Landesklasse West

Lindenholzhausen 1: Wolfgang Weisser, Florian Stuhlmann, Christoph Diefenbach, Felix Stuhlmann, Oliver Hallmann, Gerd Fischer, Rudolf Schäferbarthold, Bernhard Scherber

Niederbrechen 2: Torsten Römer, David Henrich, Bernd Hardt, Markus Beinrucker, Clemens Beinrucker, Andreas Götz, Heinz Henrich, Klaus Bast

 
Verbandsliga Nord

Niederbrechen 1: Florian Lesny, Arnd Janoszka, Dominik Garzinsky, Markus Schmidt, Tobias Schupp, Matthias Meffert, Dirk Egenolf, Lukas Rudolph

SK Niederbrechen 1 scheitert knapp

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Geschrieben von: Pressewart
Veröffentlicht: 24. September 2021
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Dominik Garzinsky, hier links im Bild, spielte an Brett 2 des SKN, konnte aber beim Stichkampf gegen Offenbach leider nicht punkten (Foto: Volker Heider)

Als Vizemeister der Verbandsliga Nord in der verlängerten Saison 2019-21 war die erste Mannschaft des Schachklubs Niederbrechen für den Stichkampf um den Aufstieg in die Hessenliga nominiert (wie bereits berichtet). Im Vereinsheim des SK kam es somit zum „Showdown“ gegen den Vizemeister der Verbandsliga Süd, der VSG Offenbach 1.

Beide Mannschaften traten in ihren besten Aufstellungen an und so entwickelte sich schon vom ersten Zug an ein spannendes Duell zweier gleichstarker Teams.

Durch einen Sieg an Brett 8 konnten die Gäste aus der Mainstadt zwar relativ schnell in Führung gehen, aber die heimischen Spieler blieben immer am Ball.

Nachdem in Folge vier Partien von Brett 3 bis 6 mit Remis endeten, kippte jedoch die Begegnung an Brett 2 zugunsten von Offenbach. Somit lagen die Kontrahenten aus der Verbandsliga Süd plötzlich mit 4:2 in Front.

Im Anschluss konnte Niederbrechen an Brett 7 den ersten Sieg einfahren. Damit keimte noch einmal Hoffnung beim SKN auf. Durch einen Punktgewinn am Spitzenbrett wäre noch ein Unentschieden „drin“ gewesen.

In diesem Fall wäre die „Berliner Wertung“ zum Tragen gekommen (Ein Sieg am ersten Brett wird hier mit 8 Punkten, am zweiten Brett mit 7 Zählern usw. belohnt mit entsprechender Punkteteilung bei Remis). Dann hätte der SKN das Match mit 19:17 Wertungspunkten für sich entscheiden können.

Nach fast sechs Stunden endete aber die Partie an Brett 1 mit Remis und so musste sich Niederbrechen mit 3,5:4,5 Punkten knapp geschlagen geben.


Die Einzelpaarungen lauteten:

Arnd Janoszka – Dmitri Goreacinic 0,5:0,5

Dominik Garzinsky – Hans-Jörg Cordes 0-1

Florian Lesny – Wolfgang Jakel 0,5:0,5

Markus Schmidt – Thorsten Müller 0,5:0,5

Matthias Meffert – Michael Höhn 0,5:0,5

Dirk Egenolf – Horst Müller 0,5:0,5

Tobias Schupp – Holger Roosen 1:0

Markus Beinrucker – Rosalie Werner 0:1


In der neuen Saison 2021/22 will der SKN 1 in der Verbandsliga Nord nun wieder angreifen und um den Titel mitspielen. Immerhin hat das Team um Mannschaftsführer Dirk Egenolf schon einmal den Aufstieg in die höchste Hessische Liga geschafft und dort zwei Jahre lang (2016-18) für Furore gesorgt.

Der SK Niederbrechen 1 sichert sich die Vizemeisterschaft der Verbandsliga Nord

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Geschrieben von: Pressewart
Veröffentlicht: 08. September 2021
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Dirk Egenolf, Teamleiter des Verbandsligisten SK Niederbrechen, hier rechts im Bild, hofft mit seinen Vereinskollegen auf einen Aufstieg in die Hessenliga (Foto: Volker Heider)

Wegen des Corona-Lockdowns wurden alle hessischen Schachligen im ersten Quartal des Jahres 2020 unterbrochen. Erst im September des Jahres 2021 konnten die beiden letzten Runden zu Ende geführt werden.

Nachdem zudem der SK Griesheim überraschend seine 2. Mannschaft ersatzlos aus der Hessenliga zurückgezogen hatte, ohne den üblichen Abstieg in die Verbandsliga zu gehen, war hier noch ein Platz frei geworden. Dieser sollte nun nach Abschluss der Saison durch einen Stichkampf zwischen den Vizemeistern der Verbandsliga Nord und Süd entschieden werden.

Die Schachspieler aus Niederbrechen wollten diese einmalige Chance nutzen und gingen hochmotiviert in die 8.Runde der Verbandsliga Nord. Die Gäste vom SC Bad Nauheim 1 waren eher in der hinteren Tabellenhälfte anzusiedeln. Daher wäre alles andere als ein Sieg der Brecher eine Überraschung gewesen. Die Mannen aus dem Goldenen Grund machten sehr bald deutlich, wie ernst sie ihre Aufstiegsambitionen nahmen. Schließlich standen fünf Siege und drei Remis auf ihrem Konto und sie gewannen deutlich.

Auch das Auswärtsspiel gegen Oberursel 2 war eine klare Angelegenheit für das heimische Team um Mannschaftsführer Dirk Egenolf. Allerdings standen die Gegner aus dem Hochtaunus in der Tabelle zwischen Gut und Böse und nahmen die Begegnung nicht mehr ganz so ernst.

Den Niederbrechern konnte es egal sein. Mit diesen zwei Siegen erkämpften sie sich den zweiten Tabellenplatz der Verbandsliga Nord und spielen nun gegen den Vizemeister der Verbandsliga Süd um den Einzug in die Hessenliga.

 

Nachfolgend die Einzelresultate der letzten beiden Runden:
 

SK Niederbrechen 1 – SC Bad Nauheim 1 (6,5:1,5)

Florian Lesny – Stéphane Reinert 1:0

Arnd Janoszka – Jochen Rothenbacher 1:0

Markus Schmidt – Gerhard Diez 1:0

Dirk Egenolf – Simon Baudrexel 0,5:0,5

Tobias Schupp – Georg-Ulrich Kretner 0,5:0,5

Lukas Rudolph – Vladislav Kolker 0,5:0,5

Martin Künzl – Matthias Schöne 1:0

Markus Beinrucker – Maximilian Klammer 1:0

 

SV Oberursel  2 - SK Niederbrechen 1 (3:5)

Marc Nichols – Arnd Janoszka 0:1

Ioannis Papadopoulos – Markus Schmidt 0,5:0,5

Frank Schindelmeiser – Florian Lesny 0:1

Thomas Falk – Matthias Meffert 0,5:0,5

Andreas Weber – Dirk Egenolf 0,5:0,5

Bastian Stieg – Tobias Schupp 0:1

Dominik Gerhard – Madeleine Schardt 0,5:0,5

Vincent Bernig Le Duigou – Jörg Schmidt 1:0

 

Die Abschlusstabelle der Verbandsliga Nord Saison 2019-21:

1.Sfr.Bad Emstal/Wolfhagen 2  14 (41,5)

2.SK Niederbrechen 1  13 (45,0)

3.SK Gründau 12 (45,5)

4.SK Marburg 2  10 (36,5)

5.SV Oberursel 2  10 (36,0)

6.SK Vellmar 1  8 (36,5)

7.SC Bad Nauheim 1  8 (36,0)

8.SVG Eppstein 1  8 (28,5)

9.Biebertaler Schachfreunde 1  6 (41,0)

10.SC Gelnhausen 1  1 (13,5)

  1. Neubeginn auf Landesebene Hessenpokal und Blitzmeisterschaft
  2. Schachbezirk beendet die Saison
  3. Aktuelle Mitteilung des Vorstands
  4. SV Lahn Limburg 3 gibt sich keine Blöße

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