Felix und Florian Stuhlmann (v.li.) vom SC Königsflügel Lindenholzhausen 1 trugen in der siebten Runde der Landesklasse West maßgeblich zum Sieg ihrer Mannschaft bei.. (Archiv-Foto: Schachbezirk)
Landesklasse West: 1 x Top, zweimal Flop
Die siebte Runde der Schach-Landesklasse West endete für die heimischen Mannschaften mit einem lachenden und zwei weinenden Augen. Lindenholzhausen 1 überraschte zu Hause gegen den stärker eingeschätzten Tabellennachbarn aus Idstein mit einem deutlichen Sieg. Dabei steuerten Florian und Felix Stuhlmann sowie Teamleiter Gerd Fischer die entscheidenden Punkte zum Erfolg gegen die Taunusstädter bei. Nach vier Niederlagen zum Saisonstart haben sich nun die Hollesser von Rang neun bis auf fünf vorgearbeitet.
Ganz anders verlief das Spieljahr für den SK Niederbrechen 2. Nach einem kampflosen Sieg in der ersten Runde hagelte es für die Truppe um Madeleine Schardt bis auf eine Ausnahme nur Niederlagen. Ausgerechnet gegen Neuling Bad Marienberg schaffte die Mannschaft lediglich eine Punkteteilung. Auch gegen den Tabellennachbarn Stiller Zug Wiesbaden gab es wieder eine unerwartet deutliche Lehrstunde. Falls die mittlerweile bis auf Rang acht abgerutschten Brecher in den beiden letzten Runden nicht punkten können, wird der Abstieg leider nicht mehr zu vermeiden sein.
Diesen hat Aufsteiger Bad Marienberg 1 bereits vor Augen, denn auch in Marburg hatte das Team keine Chance und musste sogar die „Höchststrafe“ einstecken. Nach neun Nullrunden und einem Punktgewinn können selbst zwei Siege in den letzten beiden Spielen die Westerwälder nicht mehr retten.